Aktuelles


Willkommen beim Personalrat!
Liebe Kolleg*innen,
 
wir informieren Sie auf unserer Homepage aktuell zu den coronabedingten Veränderungen an den Schulen, unseren Gesprächen mit der Referatsleiterin dazu, sowie zu anderen wichtigen Themen für die Beschäftigten (z.B. "Überlastung und Gefährdung") an den allgemein bildenden Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Der Personalrat ist für Sie erreichbar per
☎  030 / 9029-25124 oder
✉  personalrat04@senbjf.berlin.de

Sprechstunde (außerhalb der Ferien)
Donnerstags, 15h bis 17h,
sowie nach Vereinbarung.



Schuljahr 2021/22

25.05.2022

Verbeamtung ohne Spaltung!

Ende April hat Frau Senatorin Busse alle Lehrkräfte angeschrieben und sie über den aktuellen Stand der Planungen zur Verbeamtung informiert. Die neu eingestellten Lehrkräfte werden bereits zum Schuljahresbeginn zum 01.08.2022 verbeamtet. Für die Lehrkräfte, die bereits an den Schulen sind, sind die Aussagen leider ausgesprochen vage und es bleibt bei Absichtserklärungen (Brief der Senatorin, Informationsblatt). Wir haben in unserem Schreiben Frau Senatorin Busse aufgefordert, dass sie und die Senatsverwaltung sich


20.05.2022

06.05.2022

04.05.2022

06.04.2022

29.03.2022

09.03.2022

22.02.2022

10.02.2022

04.02.2022

01.02.2022

26.01.2022

25.01.2022

20.01.2022

22.12.2021

10.12.2021

03.12.2021

29.11.2021

24.11.2021


Seit dem 24.11. gilt durch ein Bundesgesetz die 3G-Regelung am Arbeitsplatz. Das Schreiben von SenBJF vom 24.11.2021 an alle Schulleitungen stellt die Regelungen für die Beschäftigten an den Schulen dar. Ergänzend zum Schreiben wurde uns folgendes mitgeteilt:


Testung Kategorie C:

Die Tests für diese Personengruppe können zweimal pro Woche vor dem Beginn des Arbeitstages unter Aufsicht in der Schule durchgeführt werden.

Dabei bedeutet "unter Aufsicht": Eine Dienstkraft beobachtet die Durchführung des Selbsttests der sich testenden Dienstkraft und achtet auf die korrekte Durchführung der Tests. Es erfolgt keine Durchführung eines Test durch eine Dienstkraft an der zu testenden Dienstkraft.

Für die weiteren Arbeitstage müssen die Beschäftigten aus Kategorie C Testbescheinigungen in eigener Verantwortung erbringen. Das bedeutet, dass sich dieser Personenkreis an den drei verbleibenden Tagen nicht an Schule unter Aufsicht selbst testen kann, sondern einen Testnachweis vorlegen muss. Hier gibt es keine Ausnahmen.

Der Testnachweis für einen PoC-Antigen-Schnelltest ist 24 Stunden, der über einen PCR-Test 48 Stunden gültig.

Muss für die Personengruppe C ein gültiger Negativtest nur zu Dienstbeginn vorgelegt werden oder muss dieser auch während der Dienstzeit gültig sein?

Beispiel: Person A hat am Montag Dienstbeginn um 10:30 Uhr und testet sich unter Aufsicht um 10:00 Uhr. Am Dienstag hat Person A Dienstbeginn um 08:00 Uhr. Da ein Schnelltest 24h gültig ist, ist Person A zum Dienstbeginn noch getestet, aber während der Dienstzeit verliert der Test seine Gültigkeit.

Ein gültiger Nachweis muss beim Betreten der Arbeitsstätte vorliegen, also bei Dienstbeginn. Wenn er dann im Laufe des Tages "ungültig" wird, weil die 24 Stunden um sind, ist das unschädlich.


16.11.2021

12.11.2021

01.11.2021

08.10.2021

17.09.2021

28.09.2021

17.09.2021
  • PR-Info September 2021
    // Digitalisierung im Berliner Schulsystem // Mitbestimmung der Kollegien // Beteiligung des Personalrats // Nutzungspflichten und -grenzen //

  • Bericht von der Frauenversammlung

17.09.2021

Bericht von der Frauenversammlung

am 01. September 2021



Am 01. September eröffnete Sabine Pregizer, die Frauenvertreterin unserer Region, zusammen mit ihrer Stellvertreterin, Carola Dietrich, die Runde der Versammlungen der Beschäftigten in diesem Schuljahr. Auf der Versammlung konnten sich die 350 anwesenden Frauen im Delphi-Kino über das Thema "Altersversorgung" informieren.Klar war allen: Das Arbeiten in Teilzeit reduziert die zu erwartende Pension und Rente deutlich.

Zum Thema: Sabine Pregizer zeigte anhand der Zahlen der Beschäftigtenliste und des Frauenförderplans auf, dass Frauen auch an den 49 Schulen unserer Region deutlich häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer. Eine niedrigere Altersversorgung ist die Folge. Die Gründe für weibliche Teilzeitarbeit liegen nahe: Frauen übernehmen mehr Familienarbeit (Kindererziehung und Pflege von Angehörigen) als Männer.

Auch die daraus resultierenden Forderungen liegen klar auf der Hand: Um einer niedrigeren Altersversorgung der Frauen entgegen zu wirken, muss der Dienstherr bzw. die Arbeitgeberin familiengerechte Arbeitsbedingungen an den Schulen schaffen. Sabine Pregizer fragte die Dienststellenleiterin:

1. Wie schaffen Sie Arbeitszeitgerechtigkeit
a. für die teilzeitbeschäftigten Lehrerinnen?
b. für die vollzeitbeschäftigten Lehrerinnen?

2. Wie unterstützen Sie als Referatsleiterin regional die Frauen, die in Vollzeit arbeiten wollen, aber z. B. aufgrund von Familienarbeit reduzieren?

3. Das regionale Personalentwicklungskonzept sieht Regelungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Möglichkeit von Korrekturtagen vor. Wann haben Sie die Schulleiter*innen dazu informiert?

4. Wann ist den koordinierenden Erzieher*innen mitgeteilt worden, dass für die vier Stunden mittelbare pädagogische Arbeit Blöcke von mindestens 45 Minuten im Dienstplan vorgesehen werden müssen?

5. Wie geht unsere Region mit den Ergebnissen der Evaluation der mittelbaren pädagogischen Arbeit (DVmpA) vom 11. Februar 2020 um?

6. Wie beschleunigen Sie die Besetzung der 100 unbesetzten Funktionsstellen (Stand: 01.11.2020, Stand: 04.09.2020: 94 unbesetzte Stellen), damit die Kollegien von zusätzlicher, unbezahlter Arbeit entlastet werden?

Die Antworten fielen bislang sehr dürftig aus. Wir würden es begrüßen, wenn die Dienststellenleiterin nach der Frauenversammlung einen Weg findet, den Kolleginnen substanziellere Antworten auf die Fragen zu geben.

Die Informationsdichte der Frauenversammlung war so hoch, dass viele individuelle Fragen von Kolleginnen nur ansatzweise gestellt werden konnten. Bei folgenden Adressen gibt es weitere Informationsmöglichkeiten:

  • Angestellte Kolleginnen können sich in Fragen der Rente an die Deutsche Rentenversicherung wenden: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Online-Dienste/online-dienste_node.html

  • Für GEW Mitglieder besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen zu Verbeamtung oder Versetzung in den Ruhestand an die Referentin Ilse Schaad zu wenden. Die Kontaktaufnahme kann über den Rechtsschutz der GEW erfolgen.

  • Beamtinnen können sich ihre voraussichtliche Pension über den online-Rechner der Versorgungsauskunft des Landesverwaltungsamtes berechnen: https://www.berlin.de/versorgungsauskunft-online Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die inhaltlich und organisatorisch von Sabine Pregizer sehr gut vorbereitet und durchgeführt wurde.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die inhaltlich und organisatorisch von Sabine Pregizer sehr gut vorbereitet und durchgeführt wurde.

Neue Zuständigkeit ab 1. August 2021
Die Betreuung durch Betriebsärztinnen und -ärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit erfolgt seit dem 1. August 2021 durch die Charité Berlin. Die betriebsärztlichen Aufgaben nimmt das Arbeitsmedizinische Zentrum (AMZ) wahr, die arbeitssicherheitstechnische Betreuung nimmt die Stabsstelle Sicherheit wahr.

Kontakt zum AMZ
amz-schule@charite.de

Kontakt zum zuständigen Mitarbeiter für Arbeitssicherheit des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
enrico.zacher@charite.de

27.08.2021
  • PR-Info August 2021
    // Stark trotz Corona // Gefährdungsbeurteilung // Freistellungstage aufgrund Corona // Vollständige Erstattung von Dienstreisekosten // Änderungen bei Arbeitsschutz und Betriebsmedizin // Neues aus dem Personalrat // Frauenversammlung // Personalversammlung //

26.08.2021

13.08.2021

03.08.2021


Schuljahr 2020/21


"Sehr geehrte Frau Scheeres,

wie schützen Sie die Beschäftigten an den Schulen

vor Ansteckung und Überlastung?"




Wir haben Frau Scheeres diese Frage am 07.01.2021 in einem Brief gestellt. Die Frage bleibt auch aktuell, nachdem die übereilten Schulöffnungen nach den Weihnachtsferien verschoben wurden.

Bis jetzt haben wir immer noch keine Antwort.

Ist der Senatsverwaltung die Gesundheit der Beschäftigten egal?

Auch der Landesausschuss für das pädagische Personal (LpP) sieht die Gesundheit der Beschäftigten gefährdet und fordert die Senatsverwaltung auf, die Kolleg*innen zu schützen und zu entlasten. 


Der Stress mit der Anleitung der Selbsttests der Schüler*innen
Gefährdet die Senatsverwaltung die Gesundheit der Beschäftigten?

Schüler*innen testen sich ab Montag in Klassenzimmern unter Anleitung von Lehrkräften und Erzieher*innen. (Schreiben der Senatsverwaltung an die Schulleitungen vom 14.04.2021)

Kolleg*innen haben Ängste und Sorgen, dass sich Schüler*innen und sie sich selbst dabei infizieren.

Die Senatsverwaltung stellt kein zusätzliches, medizinisch geschultes Personal und lässt die Kolleg*innen und Schulleitungen allein. Statt Unterstützung zu geben, drohen Senatsverwaltung und Schulaufsicht mit dienst- bzw. arbeitsrechtlichen Konsequenzen. So geht man nicht mit Kolleg*innen um, die seit einem Jahr über der Belastungsgrenze, mit hoher Verantwortungsbereitschaft und mit hohen Gesundheitsrisiken den Schulbetrieb am Leben halten.

Die GEW-Berlin rät vom Anleiten der Selbsttests ab und gibt ihren Mitgliedern grundsätzlich Rechtsschutz. Weitere Informationen hier: 

Der Ausschuss des pädagogischen Personals Charlottenburg-Wilmersdorf  fordert am 15.04.2021, dass die Schnelltests der Kinder und Jugendlichen außerhalb der Schulzeit und am besten zuhause mit Unterstützung der Eltern stattfinden sollen und schreibt an Senatorin Scheeres.


Was können Sie machen, wenn Sie Ihre Gesundheit gefährdet sehen?

Stellen Sie eine Gefährdungsanzeige und lassen Sie sich dabei von den Beschäftigtenvertretungen beraten.
Nach §16 Abs. 1 ArbSchG haben Beschäftigte die Pflicht, dem Arbeitgeber jede von Ihnen festgestellte unmittelbare erhebliche Gefahr für die Sicherheit und Gesundheit zu melden. Eine Gefährdungsanzeige weist auf  konkrete, gesundheitsgefährdende Probleme am Arbeitsplatz hin. Der Schulleiter oder die Schulleiterin ist für den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zuständig und deshalb Adressat*in der Gefährdungsanzeige.
Informationen dazu finden Sie in unserer Info 6: Die Gefährdungsanzeige und unter https://www.gew-rlp.de/schule/grundschule/gefaehrdungsanzeige/.


Was können Sie machen, wenn die Belastung zu groß wird? 

Holen Sie sich Hilfe und Unterstützung bei der Schulleitung. Wenn Sie Ihre Überlastung beim Schulleiter oder der Schulleiterin anzeigen, muss reagiert werden! Wir beraten und begleiten Sie.
Hier finden Sie die Mustervorlage einer Überlastungsanzeige als pdf und als word-Datei.

Wie schützen Sie die Kolleg*innen vor Ansteckung und Überlastung?
Nele Althoff, Personalratsvorsitzende
Wie schützen Sie die Kolleg*innen vor Überlastung und Ansteckung?
Thomas Martens, Personalratsvorsitzender


Wie schützen Sie die Kolleg*innen vor Überlastung und Ansteckung?
Matthias Geue, Vorstand des Personalrats
Wie schützen Sie die Kolleg*innen vor Überlastung und Ansteckung?
Doreen Pohl, stellv. Personalratsvorsitzende


26.04.2021

Aktionen von Kolleg*innen vor Ort


Fehlende Impfungen, Gefährdung durch die Schnelltests der Schüler*innen im Klassenzimmer - viele Kolleg*innen fühlen sich überlastet, haben Angst vor Ansteckung und fühlen sich damit von der Senatsverwaltung alleine gelassen. Den Personalrat erreichen zur Zeit viele Gefährdungs- und Überlastungsanzeigen von Kolleg*innen. Ganze Kollegien schreiben Brand- und Protestbriefe. Hier finden Sie stellvertretend einen Brief der Kolleg*innen des Gottfried-Keller-Gymnasiums. Am Schulgelände weisen sie darauf hin, dass die meisten Kolleg*innen noch ungeimpft in Präsenz an der Schule unterrichten, betreuen, Prüfungen abnehmen und Schnelltests beaufsichtigen. Auch Kolleg*innen des Herder-Gymnasiums fordern die Senatsverwaltung auf, dass sie besser geschützt werden! 


Herder-Gymnasium, Charlottenburg

Gottfried-Keller-Gymnasium, Charlottenburg